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Visuell-räumliche Beeinträchtigungen sind oft ein frühes Symptom neurodegenerativer Erkrankungen; jedoch wird dieses facettenreiche Gebiet der Kognition von den meisten typischen Demenzbewertungen nicht gut erfasst. Neurodegenerative Erkrankungen verursachen lokalisierte Atrophie in unterschiedlichen neuronalen Netzwerken und beeinflussen dementsprechend die visuell-räumliche Kognition auf verschiedene und charakteristische Weise. Eine anatomisch fokussierte visuell-räumliche Bewertung kann dem Kliniker helfen, eine frühe und genaue Diagnose zu stellen. Dieser Artikel wird die Literatur zur visuell-räumlichen Kognition bei klinischen Syndromen neurodegenerativer Erkrankungen überprüfen und, wo verfügbar, nach neuropathologischen Diagnosen. Die visuell-räumliche Kognition wird hauptsächlich gemäß den folgenden Schemen organisiert: Bottom-up/Top-down-Verarbeitung, dorsale/ventrale Stream-Verarbeitung und egozentrische/allozentrische Bezugsrahmen.
Katherine L. Possin (Fri,) untersuchte diese Frage.