Key points are not available for this paper at this time.
Die globale COVID-19-Pandemie hat eine Krisensituation des Leidens geschaffen. Wir konzipieren Leiden als ein zutiefst existenzielles Problem, das die Menschen auf unumkehrbare Weise grundlegend verändert und für das es keine einfachen Lösungen gibt. Um die Auswirkungen besser zu verstehen und wie Menschen inmitten dieser Krise gedeihen können, führen wir formal ein existenzielles positives Psychologie-Modell des Leidens (EPPMS) ein und erläutern dieses im Kontext der globalen COVID-19-Pandemie. Unser Modell hat drei zentrale Thesen: (a) Leiden offenbart existenzielle Anliegen, (b) existenzielle Angst beeinträchtigt die Fähigkeit, Sinn zu finden, und (c) die Kultivierung von Sinn ist der primäre Weg, um Leiden anzugehen und existenzielle Angst zu lindern, was letztlich zu Gedeihen (und potenziell zu Wachstum) führt. Wir wenden dieses Modell auf die COVID-19-Pandemie an, einschließlich wie man Sinn aufbaut, und diskutieren die klinischen Implikationen.
Tongeren et al. (Wed.) untersuchten diese Frage.