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Die generalisierte pustuläre Psoriasis (GPP) ist eine seltene und schwere systemische, neutrophile Hauterkrankung. Bis heute bleibt die genaue klinische Profilerstellung von Patienten mit GPP schlecht verstanden. In dieser Studie präsentieren wir die Merkmale und schätzen die Krankheitslast bei Patienten mit GPP im Vergleich zu denen mit Plaque-Psoriasis in Japan. Diese retrospektive Studie wurde unter Verwendung der Medical Data Vision Datenbank zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2019 durchgeführt. Patienten mit mindestens einem bestätigten stationären oder ambulanten Diagnoseschlüssel für GPP (L40.1) oder Psoriasis vulgaris (L40.0) wurden zur Analyse einbezogen. Die Hauptausgangsmaße umfassten Vergleiche der Prävalenz von Begleiterkrankungen, Medikamenteneinnahme und Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen zwischen Patienten mit GPP, Patienten mit Plaque-Psoriasis und einer auf die allgemeine Bevölkerung abgestimmten Kohorte. Insgesamt wurden 718 Patienten mit GPP und 27.773 Patienten mit Plaque-Psoriasis identifiziert. Patienten mit GPP waren wahrscheinlicher weiblich als diejenigen mit Plaque-Psoriasis (51,6 % vs. 38,7 %). Während des 12-monatigen Nachbeobachtungszeitraums erlebten Patienten mit GPP wahrscheinlicher Begleiterkrankungen als diejenigen mit Plaque-Psoriasis, darunter psoriatische Arthritis, andere Formen der Psoriasis, Osteoporose, interstitielle Pneumonie und peptische Ulkuskrankheit. Die Medikamenteneinnahme unterschied sich ebenfalls zwischen Personen mit GPP und denen mit Plaque-Psoriasis: Patienten mit GPP erhielten wahrscheinlicher Antibiotika und psychiatrische Medikamente. Patienten mit GPP benötigten auch wahrscheinlicher mehr Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen mit längeren Krankenhausaufenthalten als diejenigen mit Plaque-Psoriasis. Insgesamt haben Patienten mit GPP in Japan eine höhere Krankheitslast als diejenigen mit Plaque-Psoriasis.
Morita et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.