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Die Wurfgröße von Hausziegen und -schafen ist ein wirtschaftlich wichtiges Merkmal, das innerhalb der Rassen variiert. Anstrengende Bemühungen wurden unternommen, um die genetischen Mechanismen der Fruchtbarkeit bei Ziegen und Schafen zu verstehen. Es gab jedoch bisher nur wenige Forschungen zur genetischen Konvergenz der Fruchtbarkeit zwischen Ziegen und Schafen, die wahrscheinlich aufgrund ähnlicher natürlicher und künstlicher Selektionskräfte entstanden ist. Hier führten wir vergleichende genomische und transkriptomische Analysen durch, um die genetische Konvergenz der Fruchtbarkeit zwischen Ziegen und Schafen zu identifizieren. Durch die Kombination genomischer und transkriptomischer Daten zum ersten Mal identifizierten wir diese genetische Konvergenz in (1) positiv ausgewählten Genen (CHST11 und SDCCAG8), (2) differentielle exprimierten Genen (SERPINA14, RSAD2 und PPIG in der Follikelphase sowie IGF1, GPRIN3, LIPG, SLC7A11 und CHST15 in der Lutealphase) und (3) biologischen Wegen (genomisches Niveau: Osteoklastendifferenzierung, ErbB-Signalweg und Relaxin-Signalweg; transkriptomisches Niveau: die Regulation der viralen Genomreplikation in der Follikelphase und die Signalübertragung durch Proteinkinase B sowie Antigenverarbeitung und -präsentation in der Lutealphase). Diese Ergebnisse deuteten auf eine potenzielle physiologische Konvergenz hin und erweiterten unser Verständnis von der überlappenden genetischen Basis der Wurfgröße bei Ziegen und Schafen.
Tao et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.
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