Key points are not available for this paper at this time.
Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine der häufigsten reproduktiven endokrinen Störungen bei Frauen, und trotz dessen plagen diagnostische Herausforderungen, verzögerte Diagnosen und suboptimale Behandlungsregime die Erkrankung. Das internationale PCOS-Netzwerk, bestehend aus geografisch diversen internationalen Experten für PCOS sowie Verbrauchern, war an einem mehrjährigen, internationalen, evidenzbasierten Richtlinienentwicklungsprozess beteiligt, der gemeinsam von der Europäischen Gesellschaft für menschliche Fortpflanzung und Embryologie (ESHRE) und der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ASRM) unterstützt wurde. Die Richtlinie wurde 2018 veröffentlicht und von mehr als 40 internationalen Gesellschaften, die sich mit PCOS beschäftigen, anerkannt. Die Umsetzung dieser evidenzbasierten Richtlinie in die medizinische Praxis und an Verbrauchergruppen bleibt eine Priorität. Es gibt jedoch weiterhin viele Herausforderungen beim Verständnis der Diagnose und Behandlung von PCOS. Beweise deuten darauf hin, dass sowohl Kliniker als auch Verbraucher mit der Schnelligkeit der Diagnosen und Behandlungsoptionen unzufrieden sind. Diese Übersicht fasst die wichtigen Erkenntnisse zur Diagnose und Behandlung aus den Richtlinien zusammen und erweitert die jüngsten Entwicklungen in der Literatur seit ihrer Veröffentlichung. Besonderes Augenmerk wird auf die Diagnose am Ende des reproduktiven Spektrums gelegt, und verbleibende strittige Bereiche werden erwähnt. Zusätzlich hebt die Übersicht einige der verbleibenden Herausforderungen im Verständnis und Management von PCOS hervor, um Kliniker und Forscher bei dieser komplexen Erkrankung zu unterstützen.
Hoeger et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: