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Klimaregimewechsel treten in unregelmäßigen Abständen auf und haben tiefgreifende und anhaltende Auswirkungen auf die Ozeantemperatur und Zirkulationsmuster sowie auf die Dynamik mariner Fischpopulationen. Trotz einer wachsenden wissenschaftlichen Literatur und gewissem Augenmerk auf die Implikationen solcher Regimewechsel für die nationale Fischerei hat das Thema im Kontext des internationalen Fischereimanagements wenig Aufmerksamkeit erhalten. In diesem Papier werden Beweise für die Bedeutung klimatischer Regimewechsel präsentiert, und die jüngste Geschichte des Konflikts zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten über das Management des Pazifischen Lachses wird herangezogen, um die Gefahren zu veranschaulichen, die unvorhergesehene, unerwartete Umweltregimewechsel für die Bemühungen zur Aufrechterhaltung internationaler Kooperation darstellen. Dies deutet auf die Notwendigkeit hin, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Fischereivereinbarungen können widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen solcher Umweltveränderungen gemacht werden, indem man explizit Flexibilität einbaut — zum Beispiel durch die Erlaubnis von Seitenauszahlungen. Darüber hinaus können Vorvereinbarungen über Verfahren, die im Falle nachhaltiger Veränderungen der Produktivität oder Migrationsmuster der Fischbestände zu befolgen sind, sowie die Zusammenarbeit zur Entwicklung gemeinsamer wissenschaftlicher Verständnisse dazu beitragen, destruktive Konflikte zu vermeiden. Schließlich könnte die Literatur, die spieltheoretische Modelle der gemeinsamen Fischerei verwendet, weiterentwickelt werden, um praktische Anleitungen zur Aufrechterhaltung der Kooperation bei unvorhersehbaren und persistierenden Umweltveränderungen zu bieten.
Miller et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.