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Die ionothermische Synthese ist die Verwendung von Ionenflüssigkeiten, die gleichzeitig als Lösungsmittel und potenzielles Template oder Struktur leitendes Mittel bei der Bildung von Feststoffen fungiert. Sie steht in direkter Parallele zur hydrothermalen Synthese, bei der das Lösungsmittel Wasser ist. In diesem Fachartikel bespreche ich die allgemeinen Merkmale der ionothermischen Synthese und wie sich die Eigenschaften der Synthese von denen anderer synthetischer Methoden unterscheiden. Insbesondere werde ich die Rolle des Anions der Ionenflüssigkeit bei der Bestimmung der Struktur des synthetisierten Festkörpers, die Rolle von Mineralisierern wie Wasser und Fluorid sowie die gezielte Verwendung instabiler Ionenflüssigkeiten zur Herstellung neuer anorganischer und anorganisch-organischer Hybridmaterialien diskutieren.
Russell E. Morris (Do,) hat diese Frage untersucht.