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ZUSAMMENFASSUNG Der Begriff Bodyscape regt dazu an, über die Darstellung von Körpern in mehreren Maßstäben nachzudenken – von verschiedenen Körpern, während sie sich im Raum bewegen, bis hin zur Mikrolandschaft individueller körperlicher Unterschiede. Die Darstellungen eines hegemonialen Bodyscapes neigen dazu, die Unterschiede der Körper zu idealisieren und zu essentialisieren, um normative Vorstellungen über die sozioökonomische Organisation einer Gesellschaft zu verstärken. Doch ein dominanter Bodyscape ist niemals absolut. Bodyscapes, die von hegemonialen Darstellungen abweichen oder diese unterlaufen, können gleichzeitig existieren. In der westlichen Gesellschaft dominiert der biomedizinische Bodyscape im wissenschaftlichen Verständnis körperlicher Unterschiede. Seine Darstellung der Geschlechtsunterschiede vermittelt heteronormative Vorstellungen über Geschlecht und Sexualität. Da der biomedizinische Bodyscape die Studien über antike Körper rahmt, müssen die Forscher erkennen, wie ihre Überlegungen zu Arbeitsverteilungen, familiärer Organisation und Reproduktion moderne (hetero)sexistische Darstellungen tief in der Antike verankern können. Um Analysen sozioökonomischer Beziehungen zu innovieren, ermöglicht die Queer-Theorie den Wissenschaftlern, die menschliche Natur zu hinterfragen. Dies führt zu alternativen Bodyscapes, die die Vielfalt der sozialen und sexuellen Leben vergangener Völker darstellen. Schlüsselwörter: Bodyscape, Heteronormativität, Queer-Theorie, Bioarchäologie, Paläoanthropologie.
Pamela L. Geller (Di.) hat diese Frage untersucht.
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