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In diesem Papier untersuchen wir, ob die Idee der „nachhaltigen Konsumkorridore“, abgeleitet von Konzepten eines guten Lebens, ein guter Ausgangspunkt sein kann, um Kriterien für nachhaltigen Konsum zu definieren. Solche Korridore würden durch Mindeststandards definiert, die es jeder Person ermöglichen, ein gutes Leben zu führen, und Höchststandards, die die Nutzung natürlicher und sozialer Ressourcen durch jede Person begrenzen, um den Zugang zu einem ausreichenden Niveau an Ressourcen (in Menge und Qualität) für andere in der Gegenwart und Zukunft zu gewährleisten. Wir stellen zunächst die Idee vor, wie sie sich aus dem Integrationsprozess im Schwerpunkt Von Wissen zu Handeln – Neue Wege zu nachhaltigem Konsum ergeben hat. Anschließend skizzieren wir potenzielle Einwände gegen die Idee. Diese Einwände sind die Einwände der Pluralisten, das Argument der Liberalisten oder das Argument fehlender Akzeptanz. Wir zeigen, dass kein Argument stark genug ist, um die Idee vollständig zu verwerfen. Abschließend ziehen wir Schlussfolgerungen für zukünftige Forschung und mögliche Umsetzungsstrategien.
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Antonietta Di Giulio
Goethe University Frankfurt
Doris Fuchs
Goethe University Frankfurt
GAIA - Ecological Perspectives for Science and Society
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Giulio et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.
synapsesocial.com/papers/69d7da02ec32c73b01ae3045 — DOI: https://doi.org/10.14512/gaia.23.s1.6
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