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Zusammenfassung Es gibt eine zunehmende Anerkennung der potentiellen Bedeutung von Mikro-, kleinen und mittleren Unternehmen (MKU) für Beschäftigung, Einkommen und Armutsreduzierung in Äthiopien. Obwohl der MKU-Sektor einen signifikanten Beitrag zur nationalen Wirtschaft leistet, ist die hohe Ausfallquote unter gut etablierten kleinen Unternehmen ein großes Anliegen. Eine Zufallsstichprobe von 500 kleinen Unternehmen, die aus fünf großen Städten in Äthiopien ausgewählt wurden, wurde über einen Zeitraum von 6 Jahren verfolgt, um die Auswirkungen einflussreicher Faktoren zu bewerten, die das langfristige Überleben und die Lebensfähigkeit kleiner Unternehmen beeinflussen. Gefahrenverhältnisse, die aus dem Cox-Proportional-Hazards-Modell geschätzt wurden, wurden verwendet, um die Auswirkungen der entscheidenden Prädiktoren für das Überleben zu quantifizieren. Unternehmen, die den Betrieb einstellten, waren durch unzureichende Finanzierung (61 %), niedrige Bildungsniveaus (55 %), schwache Managementfähigkeiten (54 %), Mangel an technischen Fähigkeiten (49 %) und Unfähigkeit, einen Teil ihres Gewinns in Investitionen umzuwandeln (46 %) gekennzeichnet. Die Studie zeigt, dass die Teilnahme an Sozialkapital und Netzwerken (iqqub-Schemata) entscheidend für das langfristige Überleben hilfreich war. Unternehmen, die nicht regelmäßig an iqqub-Schemata teilnahmen, hatten eine 3,25-fach höhere Wahrscheinlichkeit zu scheitern im Vergleich zu Unternehmen, die dies taten. Die Ergebnisse der Studie haben Implikationen, die zur Entwicklung von politischen Initiativen genutzt werden könnten, die darauf abzielen, das langfristige Wachstum kleiner Unternehmen zu fördern.
Bekele et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.