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Kognition in Arbeitsteams wurde überwiegend im Hinblick auf geteilte Kognition verstanden und erklärt, wobei der Fokus auf der Ähnlichkeit statischer Wissensstrukturen bei den einzelnen Teammitgliedern lag. Inspiriert durch den aktuellen Zeitgeist in der Kognitionswissenschaft sowie durch empirische Daten und pragmatische Überlegungen bieten wir eine alternative Theorie der Teamkognition an. Die Theorie der interaktiven Teamkognition (ITC) besagt, dass (1) Teamkognition eine Aktivität ist, kein Eigentum oder Produkt; (2) Teamkognition auf Teamebene gemessen und untersucht werden sollte; und (3) Teamkognition untrennbar mit dem Kontext verbunden ist. Die ITC hat Auswirkungen auf den Theorieaufbau, Modellierung, Messung und Anwendungen, die Teams zu effektiveren Akteuren machen.
Cooke et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.