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Der Warburg-Effekt oder die aerobe Glykolyse ist ein Kennzeichen von Krebs. Die Laktatdehydrogenase (LDH), die die Umwandlung von Pyruvat in Lactat katalysiert, spielt eine entscheidende Rolle während des Warburg-Effekts. Die LDH A-Kette (LDHA), ein Mitglied der LDH-Familie, ist in mehreren Krebsarten hochreguliert und spielt eine wichtige Rolle beim Tumorwachstum und -fortschritt. Ihre Expression und Funktion im Zervixkarzinom wurde jedoch nicht charakterisiert. Die vorliegende Studie bewertete die LDHA-Expression in der Cancer Genome Atlas-Datenbank und stellte fest, dass LDHA im Vergleich zu normalem Gewebe im Zervixkarzinom hochreguliert war. Um die Rolle von LDHA im Zervixkarzinom HeLa- und SiHa-Zellen zu klären, wurde lentivirale shRNA verwendet, um LDHA stabil zu knockdownen, und Oxamat, ein kleines Molekül-Inhibitor von LDHA, wurde verwendet, um die Aktivität von LDHA zu hemmen. Die Glukoseaufnahme-Assay, die Messung der Laktatproduktion und der ATP-Nachweis zeigten, dass die LDHA-Inhibition die Glukoseaufnahme, die Laktatproduktion und die ATP-Spiegel in HeLa- und SiHa-Zellen signifikant verringerte. Außerdem wurde der Einfluss der LDHA-Inhibition auf Zellproliferation, Zellzyklus und Apoptose mithilfe von MTT, BrdU-Inkorporation, Koloniebildungs-Assay, Durchflusszytometrie und Western Blotting untersucht; der Knockdown von LDHA oder die Behandlung mit Oxamat führte zu einer verringerten Zellproliferation und erhöhten Apoptose. Die Inhibition von LDHA induzierte eine G2/M Zellzyklus-Arrest und aktivierte den mitochondrialen Apoptose-Weg. Mechanistisch war der JNK-Signalweg entscheidend für die durch die Inhibition von LDHA vermittelte Zellzyklus-Arrest und Apoptose. Insgesamt deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass LDHA an der Pathogenese des Zervixkarzinoms beteiligt ist und ein vielversprechendes therapeutisches Ziel für die Behandlung darstellen könnte.
Zhang et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.