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Trotz der allgegenwärtigen Naturkatastrophen und der zunehmenden Zahl an menschlichen Opfern und finanziellen Kosten bleibt die Forschung und Politik stark auf ansatzbasierte physische Infrastruktur fokussiert. Regierungsorganisationen wie das Department of Homeland Security, die Federal Emergency Management Agency der Vereinigten Staaten, die United States Agency for International Development und das Department for International Development des Vereinigten Königreichs geben weiterhin große Summen für die Verstärkung von Deichen, den Anstieg bestehender Häuser und die Reparatur beschädigter Einrichtungen aus, obwohl Beweise zeigen, dass es nicht die physische, sondern die soziale Infrastruktur ist, die Resilienz antreibt. Dieser Artikel hebt die kritische Rolle von Sozialkapital und Netzwerken beim Überleben und der Erholung von Katastrophen hervor und präsentiert die aktuelle Literatur und Beweise zu diesem Thema. Wir betrachten Definitionen von Sozialkapital, Messmethoden und Proxys, Arten von Sozialkapital sowie Mechanismen und Anwendungen. Der Artikel schließt mit konkreten politischen Empfehlungen für Katastrophenmanager, Regierungsentscheidungs-träger und Nichtregierungsorganisationen, um die Resilienz gegenüber Katastrophen durch die Stärkung der sozialen Infrastruktur auf Gemeindeebene zu erhöhen.
Aldrich et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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