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Die Wurzelsystemarchitektur spielt eine wichtige Rolle bei der Anpassung von Pflanzen an Trockenstress. Die Wurzelsystemarchitektur (RSA) besteht aus mehreren strukturellen Merkmalen, darunter die Anzahl und Länge der Haupt- und Seitenwurzeln sowie die Dichte und Länge der Wurzelhaare. Diese Merkmale zeigen Plastizität in wasserlimitierenden Umgebungen und könnten entscheidend für die Entwicklung von Kulturen mit effizienten Wurzelsystemen zur Anpassung an Trockenheit sein. Jüngste Fortschritte in den Omics-Ansätzen haben unser Verständnis der regulatorischen Mechanismen der RSA-Neugestaltung unter Trockenheit sowie die Identifizierung von Genen und anderen regulatorischen Elementen erheblich verbessert. Die Reaktion der Pflanzen auf Trockenstress auf physiologischer, morphologischer, biochemischer und molekularer Ebene in Wurzelzellen wird von verschiedenen Phytohormonen und deren Wechselwirkungen reguliert. Stressinduzierte reaktive Sauerstoffspezies spielen eine bedeutende Rolle bei der Regulierung des Wurzelwachstums und der Entwicklung unter Trockenstress. Mehrere Transkriptionsfaktoren, die für die Regulierung der RSA unter Trockenheit verantwortlich sind, haben sich als vorteilhaft für die Entwicklung von trockenheitsresistenten Kulturen erwiesen. Molekulare Züchtungsprogramme zur Entwicklung von trockenheitsresistenten Kulturen haben erheblich von der Verfügbarkeit quantitativer Merkmalsloci (QTLs), die mit der RSA-Regulierung in Verbindung stehen, profitiert. In der vorliegenden Übersicht haben wir die Rolle verschiedener QTLs, Signalbestandteile, Transkriptionsfaktoren, Mikro-RNAs und den Austausch zwischen verschiedenen Phytohormonen bei der Gestaltung der RSA diskutiert und zukünftige Forschungsrichtungen vorgestellt, um die verschiedenen Faktoren besser zu verstehen, die an der RSA-Neugestaltung zur Anpassung an Trockenstress beteiligt sind. Wir glauben, dass die hier bereitgestellten Informationen hilfreich sein können, um Strategien zur Entwicklung von Kulturen mit besserer RSA für eine effiziente Aufnahme und Nutzung von Wasser und Nährstoffen unter Trockenbedingungen zu entwickeln.
Ranjan et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.