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Im Bestreben, über eine Innovation in der Informationstechnologie zu lernen, greifen Organisationen auf Wissensressourcen zurück, die in der Gemeinschaft von vielfältigen Interessen verfügbar sind, die sich um diese Innovation versammelt. Doch während solche Organisationen über die Innovation lernen, tut dies auch die größere Gemeinschaft. Gemeinschaftliches Lernen findet statt, wenn ihre Mitglieder über ihr Lernen nachdenken und ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse zum laufenden Diskurs der Gemeinschaft über die Innovation beitragen. Gemeinschaftliches Lernen und organisatorisches Lernen bauen somit im Laufe der Zeit aufeinander auf in einem wechselseitigen Zyklus, während der Bestand an Interpretationen, Begründungen für die Übernahme, Implementierungsstrategien und Nutzungsmustern erweitert und verfeinert wird. Wir entwickeln ein übergreifendes Modell dieses Lernzyklus und stützen uns dabei auf zwei Theorien auf Gemeinschaftsebene (Managementmode und Organisationsvision), die beide die dominanten Schwerpunkte der Literatur über IT-Innovation und Lernen ergänzen. In Bezug auf diesen Zyklus untersuchen wir dann empirisch insbesondere die Abhängigkeit des gemeinschaftlichen Lernens vom organisatorischen Lernen. Indem wir den öffentlichen Diskurs über Enterprise Resource Planning (ERP) über einen Zeitraum von 14 Jahren sampeln, untersuchen wir, wie verschiedene Arten von organisatorischen Akteuren zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Rollen spielen können, um verschiedene Arten von Wissen zu einem öffentlichen Diskurs über eine Innovation beizutragen. Die Beweislage deutet darauf hin, dass Forschungsanalysten und Technologieanbieter zu Beginn eine Führungsrolle bei der Artikulation des „was-wissen“ (Interpretation) und „warum-wissen“ (Begründungen) für ERP übernahmen, während später die Übernehmer dominierten, als sich der Fokus auf das „wie-wissen“ (Strategien und Fähigkeiten) verlagerte. Wir schließen, indem wir Möglichkeiten für weitere Untersuchungen und strategisches Management des gemeinschaftlichen Lernens und seiner Wechselwirkungen mit dem organisatorischen Lernen identifizieren.
Wang et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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