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Emotionen sind in der Kultur eingebettet und spielen eine entscheidende Rolle beim Freundschaftsbilden und Interagieren mit Gleichaltrigen. Um die soziale Teilhabe von Schülern mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zu unterstützen, ist es unerlässlich, ihr emotionales Leben im Kontext ethnischer und schulischer Kulturen zu verstehen. Besonders interessiert uns, wie Angst und Einsamkeit beim Entwickeln und Pflegen von Freundschaften in den täglichen Begegnungen von Jugendlichen mit ASS im spezifischen Kontext japanischer Schulen erlebt werden, da diese Emotionen entweder als erleichternd oder als hinderlich für die soziale Interaktion dienen können, je nachdem, wie Individuen mit ihnen umgehen. Die vorliegende qualitative Studie untersuchte die Wahrnehmungen von Emotionen im Zusammenhang mit Freundschaft im schulischen Alltag von 11 Jugendlichen mit ASS in Japan. Die Daten wurden durch semi-strukturierte Einzelinterviews gesammelt, die ein breites Spektrum an Motivationen für die Sozialisation, begrenzte Zukunftsperspektiven zur Vertiefung von Freundschaften, ein starkes Selbstbewusstsein über die eigenen sozialen Herausforderungen und bewusste Bemühungen zur Bewältigung dieser Herausforderungen zeigten. Ein induktiver Ansatz zur Datenanalyse ergab vier Themen: soziale Motivation, Einsamkeit, Angst und Belastung. Soweit uns bekannt ist, ist dies die erste Studie, die das reiche emotionale Leben von Jugendlichen mit ASS im Kontext ihrer Freundschaften in einer asiatischen Kultur aufdeckt.
Sumiya et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.