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Der Beginn der exogenen Fütterung, wenn die Juvänen aus dem Kies schlüpfen, ist ein kritisches Ereignis für Salmoniden, bei dem frühes Schlüpfen und große Größe einen Wettbewerbsvorteil in der Natur bieten. Bei 131 Zucht-, Hybrid- und Wildpopulationen von norwegischen atlantischen Lachsen, die aus vier Wildpopulationen und zwei kommerziellen Linien stammen, haben wir untersucht, ob ungefähr 10 Generationen der Auswahl auf schnelleres Wachstum auch zu einem erhöhten somatischen Wachstum vor dem Beginn der exogenen Fütterung geführt haben. Außerdem haben wir getestet, ob eine entspannte Selektion in Farmen zu Veränderungen der Schlupfzeit zwischen gezüchteten und wilden Lachsen geführt hat. In drei Kohorten schlüpften wilde Lachsfamilien früher als gezüchtete Lachsfamilien, während hybride Familien intermediäre Schlupfzeiten aufwiesen. Während die beobachteten Unterschiede klein waren, d.h. 1-15 Grad-Tage (0-3 Tage, da die Wassertemperaturen etwa 5-6 °C betrugen), deuten diese Daten auf additive genetische Variation für die Schlupfzeit hin. Die Länge der Alevins vor der exogenen Fütterung war positiv mit der Eiergröße korreliert. Nach der Entfernung der Effekte der Eiergröße wurden keine systematischen Unterschiede in der Länge der Alevins zwischen den wilden und gezüchteten Lachsfamilien beobachtet. Diese Ergebnisse deuten zwar auf additive genetische Variation für den Zeitpunkt der Eientwicklung hin und wilde Lachsfamilien schlüpften konsistent früher als gezüchtete Lachsfamilien, waren diese Unterschiede jedoch so gering, dass sie wahrscheinlich keinen signifikanten Einfluss auf den Wettbewerb um die frühe Lebensgeschichte von gezüchteten und wilden Lachsen in der natürlichen Umgebung haben. Dies gilt insbesondere, da der Zeitpunkt der Fortpflanzung unter den Weibchen in einigen Flüssen um mehrere Wochen variieren kann. Der generelle Mangel an Unterschieden in der Größe zwischen gezüchteten und wilden Alevins deutet stark darauf hin, dass die dokumentierten Unterschiede in der somatischen Wachstumsrate zwischen wilden und gezüchteten norwegischen atlantischen Lachsen unter Brutbedingungen erst nach Beginn der exogenen Fütterung nachweisbar sind.
Solberg et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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