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Acetylcholinesterase (AChE) überwiegt im gesunden Gehirn, während Butyrylcholinesterase (BuChE) als weniger wichtig für die Regulierung der Acetylcholin (ACh)-Spiegel im Gehirn angesehen wird. Allerdings steigt die BuChE-Aktivität bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit (AD) progressiv an, während die AChE-Aktivität unverändert bleibt oder abnimmt. Beide Enzyme stellen somit legitime therapeutische Ziele zur Verbesserung des cholinergen Defizits dar, das als verantwortlich für die Rückgänge in der kognitiven, emotionalen und globalen Funktionsfähigkeit gilt, die charakteristisch für AD sind. Die beiden Enzyme unterscheiden sich in ihrer Substratspezifität, Kinetik und Aktivität in verschiedenen Hirnregionen. Experimentelle Beweise aus der Verwendung von Substanzen mit verbesserter Selektivität für BuChE (Cymserin-Analoga, MF-8622) und dem Dualinhibitor von sowohl AChE als auch BuChE, Rivastigmin, deuten auf potenzielle therapeutische Vorteile der Hemmung von sowohl AChE als auch BuChE bei AD und verwandten Demenzen hin. Neuere Beweise deuten darauf hin, dass sowohl AChE als auch BuChE Rollen in der Ätiologie und dem Verlauf von AD haben könnten, die über die Regulierung der synaptischen ACh-Spiegel hinausgehen. Die Entwicklung spezifischer BuChE-Hemmer und weitere Erfahrungen mit dem Dualenzymhemmer Rivastigmin werden das Verständnis der Ätiologie von AD verbessern und sollten zu einer breiteren Palette wirkungsvoller Behandlungsoptionen führen.
Greig et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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