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Eine Indizierungsmethode für die Einkristall-Diffraktometrie wird beschrieben, die auf besonders schwierige Fälle wie Zwillingsgitter, inkommensurable Strukturen, fragmentierte Kristalle, lange Achsen und unzuverlässige Daten anwendbar ist. Das Finden des reziproken Gitters aus einer Wolke von reziproken Gitterpunkten (Reflexionen) reduziert sich auf das Finden elementarer Perioden in eindimensionalen Reihen, die durch die Projektion aller beobachteten Punkte auf die Normale der Ebene, die durch beliebige drei dieser Punkte gebildet wird, erhalten werden. Reihenperiodizität und störende Reflexionen sind leicht zu erkennen. Jede Reihe definiert durch ihre Richtung und (reziproke) Abstände einen direkten Achsenvektor, basierend auf allen kooperierenden Beobachtungen. Aus den so erhaltenen direkten Vektoren wird eine primitive direkte Zelle ausgewählt und gegen die passenden Reflexionen verfeinert. Das Ergebnis ist ein Hauptgitter oder ein Hauptgitter und eine Reihe von fremden Reflexionen. Die Methode funktioniert halbautomatisch im Programm DIRAX und wurde ohne Fehler an Hunderten von CAD4-Reflexionsdateien getestet, unter denen sich viele auto-indizierungsresistente Listen befanden.
A. J. M. Duisenberg (Mi,) untersuchte diese Frage.