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Das Griscelli-Syndrom Typ 2 (GS2) ist eine seltene autosomal-rezessive Erkrankung, die durch pathogene Varianten im RAB27A-Gen verursacht wird und sich durch partielle Albinismus, Immundefizienz und gelegentliche hämatologische sowie neurologische Beteiligung auszeichnet. Wir haben die medizinischen Unterlagen von 12 Individuen mit GS2 aus sechs Familien, die einem stark verwandtschaftlich bedrängten Qatari-Stamm angehören und eine wiederkehrende pathogene Variante im RAB27A-Gen (NM₀04580. 4: c. 244C > T, p. Arg82Cys) aufweisen, überprüft und analysiert. Detaillierte demografische, klinische und molekulare Daten wurden gesammelt. Hautmanifestationen waren die häufigste Präsentation (42 %), gefolgt von neurologischen Auffälligkeiten (33 %) und Immundefizienz (25 %). Die schwerwiegendste Manifestation war HLH (33 %). Unter den 12 Patienten unterzogen sich drei Patienten (25 %) einer HSCT, und vier (33 %) starben. Die Todesursache bei allen vier Patienten wurde als HLH eingestuft, was Beweise für die tödliche Natur dieser Komplikation liefert. Interessanterweise waren zwei betroffene Patienten (16 %) asymptomatisch. Dieser Bericht hebt das breite Spektrum klinischer Präsentationen von GS2 hervor, das mit einer Gründer-Variante im RAB27A-Gen (c. 244C > T, p. Arg82Cys) assoziiert ist. Eine frühzeitige Verdachtsdiagnose von GS2 bei Qatari-Patienten mit kutanen Manifestationen, neurologischen Befunden, Immundefizienz und HLH würde die diagnostische Odyssee verkürzen, eine frühzeitige und angemessene Behandlung lenken und tödliche Ergebnisse verhindern.
Alsulaiman et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.