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Das Resilienzdenken im Zusammenhang mit der Umwelt hat sich als eine Forschungsperspektive entwickelt, die als Plattform für interdisziplinären Dialog und Zusammenarbeit dient. Resilienz bedeutet, die Fähigkeit zu kultivieren, die Entwicklung angesichts erwarteter und überraschender Veränderungen sowie vielfältiger Entwicklungspfad und potenzieller Schwellen zwischen ihnen aufrechtzuerhalten. Die Entwicklung des Resilienzdenkens ist mit sozial-ökologischen Systemen und einem wirklich verflochtenen Menschen-Umwelt-Planeten verbunden. Der Fokus liegt auf Resilienz als Beharrlichkeit, Anpassungsfähigkeit und Transformierbarkeit komplexer, anpassungsfähiger sozial-ökologischer Systeme, und klärt die dynamische und zukunftsgerichtete Natur des Konzepts. Das Resilienzdenken betont, dass sozial-ökologische Systeme, vom Individuum über die Gemeinschaft bis hin zur Gesellschaft als Ganzes, in die Biosphäre eingebettet sind. Die Verbindung zur Biosphäre ist eine wesentliche Beobachtung, wenn Nachhaltigkeit ernst genommen werden soll. Bei dem fortwährenden Fortschritt des Resilienzdenkens gibt es Bestrebungen, die Resilienz sozial-ökologischer Systeme zu erfassen und Wege zu finden, wie Menschen und Institutionen sozial-ökologische Dynamiken zur Verbesserung des menschlichen Wohlergehens auf lokaler, über verschiedene Ebenen und Maßstäbe bis hin zur globalen Ebene steuern können. Folglich werden im Resilienzdenken Entwicklungsfragen für das menschliche Wohlergehen, für Menschen und den Planeten, im Kontext des Verstehens und Regierens komplexer sozial-ökologischer Dynamiken für Nachhaltigkeit als Teil einer dynamischen Biosphäre formuliert.
Carl Folke (Fri,) hat diese Frage untersucht.