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Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) ist an der Pathogenese der Alzheimer-Krankheit (AD) beteiligt. Die BHS ist eine hoch selektive semipermeable strukturelle und chemische Barriere, die ein stabiles internes Milieu des Gehirns gewährleistet und verhindert, dass fremde Objekte in das Hirngewebe eindringen. Eine Dysfunktion der BHS führt zu einem Versagen des Aβ-Transports vom Gehirn in die periphere Zirkulation über die BHS. Insbesondere verminderte Spiegel von LRP-1 (low density lipoprotein receptor-related protein 1) und erhöhte Spiegel von RAGE (Rezeptor für fortgeschrittene Glykationsendprodukte) an der BHS können das Versagen des Aβ-Transports verursachen. Die Pathogenese der AD steht im Zusammenhang mit den strukturellen Komponenten der BHS, einschließlich Perizyten, Astrozyten, vaskulären endothelialen Zellen und engen Verbindungen. Eine Dysfunktion der BHS wird neuroinflammatorische Prozesse und oxidativen Stress auslösen, dann die Aktivität von β-Sekretase und γ-Sekretase erhöhen und letztendlich die Aβ-Produktion fördern. Eine progressive Ansammlung von Aβ im Gehirn und eine Dysfunktion der BHS können zu einem Feedback-Loop führen, der kognitive Beeinträchtigung und den Beginn von Demenz zur Folge hat. Die Korrelation zwischen BHS-Dysfunktion und Tau-Pathologie ist gut dokumentiert. Daher könnte die Regulierung der BHS-Funktion ein neues therapeutisches Ziel zur Behandlung von AD sein.
Cai et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.