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Zweck: Zweck dieser Studie ist der Vergleich der perioperativen und onkologischen Ergebnisse einer unmittelbaren gegenüber einer verzögerten frühen radikalen Zystektomie (eRC) bei Hochrisiko nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs (HR-NMIBC). Methoden: Alle aufeinanderfolgenden HR-NMIBC-Patienten, die zwischen 2001 und 2020 eine eRC erhielten, wurden retrospektiv einbezogen und in Gruppen für unmittelbare und verzögerte Behandlung eingeteilt, je nach Erhalt oder Nichterhalt von BCG. Die perioperativen Ergebnisse wurden evaluiert, und der Einfluss von unmittelbarer gegenüber verzögerter eRC auf die pathologische Hochstufung, definiert als ≥pT2N0-Erkrankung bei der Endpathologie, wurde mithilfe einer multivariablen logistischen Regression bewertet. Das rezidivfreie Überleben (RFS), das krebs-spezifische Überleben (CSS) und das Gesamtüberleben (OS) wurden zwischen den Gruppen für unmittelbare und verzögerte eRC unter Verwendung eines IPTW-adjustierten Cox-Modells verglichen. Ergebnisse: Insgesamt erhielten 184 Patienten entweder eine unmittelbare (n = 87; 47%) oder eine verzögerte (n = 97; 53%) eRC. Es wurde kein Unterschied in den perioperativen Ergebnissen zwischen den beiden Behandlungsgruppen beobachtet (alle p > 0,05). Eine pathologische Hochstufung trat bei 55 (30%) Patienten auf, und die unmittelbare eRC war ein unabhängiger Prädiktor (HR = 2,65; 95% CI = (1,23−5,67); p = 0,012). In der IPTW-adjustierten Cox-Analyse gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen unmittelbarer und verzögerter eRC hinsichtlich des RFS (HR = 1,31; 95% CI = (0,72−2,39); p = 0,38), CSS (HR = 1,09; 95% CI = (0,51−2,34); p = 0,82) und OS (HR = 1,19; 95% CI = (0,62−2,78); p = 0,60). Fazit: Unsere Ergebnisse deuten auf ähnliche perioperative Ergebnisse zwischen unmittelbarer und verzögerter eRC hin, mit einem höheren Risiko der Hochstufung nach unmittelbarer eRC, das sich auf das Überleben auswirkte, im Vergleich zur verzögerten eRC.
Diamant et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.