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Teamkognition wurde als kritische Komponente der Teamleistung und Entscheidungsfindung identifiziert. Die Theorie und Forschung in diesem Bereich bleibt jedoch weitgehend statisch; es fehlt an der Artikulation und Untersuchung der dynamischen Prozesse, durch die kollektiv gehaltenes Wissen vom Individuum auf die Teamebene entsteht. Um diese Lücke zu schließen, entwickeln wir eine systematische Evaluation einer prozessorientierten Theorie des Wissensaufschlusses in Teams. Zuerst fassen wir die Kernkonzepte und dynamischen Mechanismen zusammen, die dem Wissensaufbau in Teams zugrunde liegen, und repräsentieren unsere Theorie des Wissensaufschlusses in Teams (Schritt 1). Wir übersetzen dann diese narrative Theorie in ein formales rechnergestütztes Modell, das eine explizite Spezifikation bietet, wie diese Kernkonzepte und Mechanismen interagieren, um emergentes Teamwissen zu produzieren (Schritt 2). Das rechnergestützte Modell wird anschließend in eine agentenbasierte Simulation umgesetzt, um zu erforschen, wie die in unserer Theorie beschriebenen Schlüsselmechanismen des generativen Prozesses zur Verbesserung des Wissensaufschlusses in Teams beitragen (Schritt 3). Die Ergebnisse der Simulationen zeigen, dass Agententeams kollektiv geteiltes Wissen effektiver erzeugen, wenn die Mitglieder in der Lage sind, Informationen effizienter zu verarbeiten und wenn die Teams Kommunikationsstrategien folgen, die gleiche Raten des Informationsaustauschs zwischen den Mitgliedern fördern. Schließlich führen wir ein empirisches Experiment mit realen Teams durch, die an einer kollektiven Wissensaufbauaufgabe teilnehmen, um zu verifizieren, dass die Förderung dieser Prozesse in menschlichen Teams ebenfalls zu einem verbesserten Wissensaufschluss in Teams führt (Schritt 4). Die Diskussion konzentriert sich auf die Auswirkungen der Theorie auf die Untersuchung von Prozessen und Dynamiken der Teamkognition sowie auf zukünftige Forschungsrichtungen. (PsycINFO-Datenbankaufzeichnung
Grand et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.