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Die Linse des Auges ist eines der strahlenempfindlichsten Gewebe im Körper, und die Exposition der Linse gegenüber ionisierender Strahlung kann Katarakte verursachen. Die kumulativen Röntgenschwankungen für die Linsen von interventionellen Kardiologen und zugehörigem Personal können hoch sein. Die Internationale Kommission zum Schutz vor Strahlung hat kürzlich erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich des Strahlenrisikos für die Linse festgestellt. Diese Studie bewertete das Risiko von Strahlungs-Katarakten nach beruflicher Exposition bei Personal der interventionellen Kardiologie. Umfassende erweitere Spaltlampenuntersuchungen wurden bei interventionellen Kardiologen, zugehörigen Mitarbeitern und Kontrollpersonen durchgeführt. Die Strahlenexpositionen wurden anhand experimenteller Daten aus Katheterlaboren und den Antworten auf detaillierte Fragebögen geschätzt. Insgesamt wurden 116 exponierte und 93 ähnlich alte nicht exponierte Personen untersucht. Das relative Risiko für posteriore subkapsuläre Opazitäten bei interventionellen Kardiologen im Vergleich zu nicht exponierten Kontrollen betrug 3,2 (38 % im Vergleich zu 12 %; P < 0,005). Insgesamt hatten 21 % der Pflegekräfte und Techniker strahlenassoziierte Veränderungen der hinteren Linse, die typischerweise mit ionisierender Strahlenexposition assoziiert sind. Die kumulierten Medianwerte der Linsendosen wurden auf 6,0 Sv für Kardiologen und 1,5 Sv für zugehöriges medizinisches Personal geschätzt. Eine signifikant erhöhte Inzidenz von strahlenassoziierten Linsenveränderungen bei Arbeitnehmern in der interventionellen Kardiologie zeigt, dass es dringend erforderlich ist, diese Fachleute in Strahlenschutz zu schulen, um die Wahrscheinlichkeit von Katarakten zu verringern.
Vañó et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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