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Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass verhaltenstherapeutische Interventionen effektiv sind, um Bildungsergebnisse zu verbessern und die Fähigkeiten von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zu fördern. Hohe Raten der Komorbidität zwischen ASS und anderen psychologischen Störungen, einschließlich Depressionen und Angstzuständen, zeigen jedoch, dass standardisierte verhaltenstherapeutische Ansätze die psychischen Gesundheitsprobleme in dieser Population nicht ausreichend adressieren. Seit der Veröffentlichung der fünften Auflage des Diagnostischen und Statistischen Handbuchs Psychischer Störungen (DSM-5) gewinnen wir durch neue Forschungsergebnisse ein besseres Verständnis für die Natur von Stress und Trauma in der Kindheit bei Menschen mit ASS und deren nachfolgende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Zunehmende Beweise dafür, dass Stress und Trauma Risiko- und Schadensfaktoren für Komorbiditäten sowie für die Verschlechterung zentraler ASS-Symptome darstellen, könnten auf eine Veränderung hinweisen, wie klinische Sozialarbeiter und andere klinische Praktiker ihre Arbeit mit dieser Population konzipieren und angehen, um traumasensiblere Bewertungsstrategien und klinische Interventionen zu integrieren. Zukünftige Forschungsrichtungen, um die Natur von Stress und Trauma in der Kindheit besser zu verstehen und die psychische Gesundheit in dieser Bevölkerung zu verbessern, werden ebenfalls erörtert.
Samantha Fuld (Mi.) hat diese Frage untersucht.