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Diese Studie erweitert die Literatur zur Arbeit-Familie-Bereicherung, indem sie die Bereicherungstheorie (Greenhaus & Powell, 2006), die sozial-kognitive Theorie (Bandura, 2001), die Kapitalisierungstheorie (z. B. Gable, Reis, Impett, & Asher, 2004) und die Theorie der kreativen Kognition (z. B. Smith, Ward, & Finke, 1995) integriert, um ein neuartiges konzeptionelles Modell der Auswirkungen von Training zum Ressourcentransfer auf Bereicherung und Arbeitszufriedenheit voranzutreiben. Das Modell wurde getestet, indem ein Trainingsprogramm zur Bereicherung von Arbeit zu Familie, das Resource Transfer Training, entwickelt und bewertet wurde, das auf der Bereicherungstheorie von Greenhaus und Powell (2006) und der interpersonellen Kapitalisierungstheorie (Ilies, Keeney, & Scott, 2011) basierte. Das Training wurde bei 163 administrativen Mitarbeitern mit einem longitudinalen Prä-Post-Experimentaldesign durchgeführt. In Übereinstimmung mit den Hypothesen zeigten die Ergebnisse, dass das Resource Transfer Training im Vergleich zu einer Kontrolltrainingsbedingung die entwicklungsbasierte Bereicherung von Arbeit zu Familie (den Transfer von Fähigkeiten, Wissen und Werten) erhöhte. Darüber hinaus wurde der Effekt des Trainings sowohl auf entwicklungsbasierte als auch auf affektbasierte Bereicherung (den Transfer von positivem Affekt) durch die Selbstwirksamkeit in Bezug auf Bereicherung vermittelt, und die indirekten Effekte des Trainings auf die Bereicherung wurden durch anfängliche sozial-emotionale Arbeitsressourcen moderiert. Schließlich wurde wie hypothesisiert, dass die Selbstwirksamkeit in Bezug auf Bereicherung und die Bereicherungserfahrungen sequenziell den Effekt des Trainings auf die Arbeitszufriedenheit vermittelten. Diese Arbeit fördert die Theorie, indem sie zeigt, dass menschliche Handlungsmacht Bereicherungserfahrungen über Rollen hinweg erleichtern kann, und indem sie neue Vorläufer der Bereicherung durch theoretisch gesteuerte Trainingskomponenten erkundet. Sie fördert die Praxis, indem sie eine Intervention zur Bereicherung von Arbeit und Familie entwirft und testet, die als Werkzeug für Organisationen dienen kann, um die positive Synergie zwischen beruflichen und nicht-beruflichen Rollen zu erhöhen. (PsycInfo-Datenbankeintrag (c) 2021 APA, alle Rechte vorbehalten).
Heskiau et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.