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In den letzten Jahren gab es einen erheblichen Anstieg der Forschung zur interessenbasierten Engagement, die untersucht, wie und warum Menschen sich ohne externe Belohnungen an Aktivitäten beteiligen. Das Forschungsfeld war jedoch in drei verschiedene Forschungstraditionen unterteilt, die relativ unabhängig entwickelt wurden - Forschung zu Neugier, Interesse und Persönlichkeitsneugier/-interesse. Wir identifizieren „langfristige Entwicklung“ als einen kritischen Faktor, der verschiedene Forschungstraditionen miteinander verbindet, und formulieren eine integrative Perspektive, die als Belohnungs-Lernrahmen für Wissensakquisition bezeichnet wird. Dieser Rahmen übernimmt die Grundprämisse bestehender Belohnungs-Lernmodelle der Informationssuche: dass Wissensakquisition als inhärente Belohnung dient, die das Informationssuchverhalten der Menschen durch einen Belohnungs-Lernprozess verstärkt. Kritisch ist jedoch, dass der Rahmen zeigt, wie der Wissensakquisitionsprozess über einen längeren Zeitraum in realen Umgebungen (d. h. selbstverstärkender Effekt) aufrechterhalten und gefördert wird, was es uns ermöglicht, die verschiedenen Forschungstraditionen innerhalb der Belohnungs-Lernmodelle zu integrieren. Der Rahmen charakterisiert auch den Wissensakquisitionsprozess mit drei besonderen Merkmalen, die im Belohnungs-Lernprozess mit externen Belohnungen nicht vorhanden sind - (a) Selektivität, (b) Verwundbarkeit und (c) Unterbewertung. Schließlich diskutieren wir die Implikationen des vorgeschlagenen Rahmens bezüglich der Debatte über die Konzeptualisierung breiter Konzepte, nämlich Neugier, Interesse und intrinsische-extrinsische Belohnungen. (PsycInfo-Datenbankeintrag (c) 2022 APA, alle Rechte vorbehalten).
Kou Murayama (Sat,) hat diese Frage untersucht.