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Dieser Artikel führt die Konzepte des ‚geschlechtsspezifischen Lebensverlaufs‘ und der ‚Lebensverlaufsanpassung‘ ein, um eine breitere, dynamische und kontextuelle Perspektive auf die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zu bieten, die die sozialen Umgebungen prägt, mit denen Beschäftigte, ihre Familien und ihre Gemeinschaften konfrontiert sind. Er fasst fünf Herausforderungen zusammen, mit denen sich Wissenschaftler der Gemeinschaft, Arbeit, Familie und Politik konfrontiert sehen: (1) Aktualisierung veralteter Konzepte und Kategorien; (2) Einbeziehung des geschlechtsspezifischen Lebensverlaufs und von Familienstrategien zur Verbesserung der Passung; (3) Anerkennung sozialer Veränderungen; (4) Streben nach Transformation der Arbeitszeitpolitik, nicht nur Assimilation oder Anpassung; und (5) Fokussierung auf Prävention. Dabei bietet er eine sehr kurze Geschichte der Schnittstelle zwischen Arbeit und Familie aus einer US-Perspektive, sowie einen Überblick über die organisatorische Reaktion der Arbeitgeber auf das ‚Arbeit-Familie‘-Dilemma. Es gibt eine wachsende Anerkennung, dass ein Gefühl von Passung oder Nichtpassung in Bezug auf steigende zeitliche Anforderungen, begrenzte zeitliche Ressourcen und veraltete Arbeitszeitbeschränkungen für Beschäftigte und Familien zunehmend ein öffentliches Gesundheitsproblem darstellt. Der nächste Schritt besteht darin, dass Arbeitgeber und politische Entscheidungsträger die Zeituhren in Bezug auf bezahlte Arbeit öffnen - die stillschweigenden, als selbstverständlich erachteten Überzeugungen, Regeln und Vorschriften über die Zeit und den Zeitrahmen von Arbeitstagen, Arbeitswochen, Arbeitsjahren und Arbeitsleben.
Phyllis Moen (Do,) hat diese Frage untersucht.
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