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Studien zur natürlichen Hybridisierung haben im Allgemeinen evolutionäre Fragen unter Verwendung eines der drei folgenden Rahmen behandelt: (i) Taxonomie oder Systematik (57, 59, 73, 79, 111, 172); (ii) Mechanismen der reproduktiven Isolation und Speziation (21, 23, 24, 26, 32, 34, 47, 56, 60, 82, 91, 110, 132, 134, 136, 141, 143, 157, 158, 167, 169, 173); oder (iii) natürliche Hybridisierung als grundlegender evolutionärer Prozess, der bedeutende Konsequenzen in seiner eigenen Hinsicht produziert (1-4, 6, 31, 62, 77, 90, 100, 116, 122, 128, 130, 162, 166, 174). Diese Übersicht betont die konzeptionelle und empirische Grundlage für den letzten dieser Kontexte. Die evolutionäre Bedeutung der natürlichen Hybridisierung wird somit durch zwei allgemeine Fragen angesprochen: Inwieweit war dieser Prozess in die evolutionäre Geschichte von Pflanzen- und Tierarten involviert? und Wie vergleicht sich die Fitness von Individuen mit der der Eltern-Taxa? Natürliche Hybridisierung und Introgression (der Transfer genetischen Materials zwischen den hybridisierenden Taxa durch Rückkreuzung; 2, 3) wird unterschiedliche Wichtigkeitsgrade hinsichtlich der genetischen Zusammensetzung von Arten und der evolutionären Geschichte von Artkomplexen zugeschrieben (2, 4, 6, 24, 61, 62, 72, 86, 89, 90, 97, 100, 116, 122, 124, 136, 156, 170, 172). Im Extremfall kann die Introgression entweder zum Verschmelzen der hybridisierenden Formen (61, 178) oder zur Verstärkung der reproduktiven Barrieren durch Selektion auf assortative (konkonspezifische) Fortpflanzung führen (45, 76; aber siehe 37, 136). Eine weitere potenzielle Konsequenz ist die Produktion mehr oder weniger fiter introgressierter Genotypen (107; 87), die die Expansion der introgressierten Form in einen neuen Lebensraum ermöglicht (89; aber siehe 33, 55). Hybride Individuen können auch als Hybrid-Senke fungieren, zu der Schwendarten bevorzugt angezogen werden, wodurch die Fähigkeit von Schwendarten begrenzt wird.
Michael L. Arnold (Sun,) hat diese Frage untersucht.