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Der fünfte Eriksholm-Workshop zu "Hörbehinderung und kognitiver Energie" wurde einberufen, um einen Konsens unter interdisziplinären Experten über das bestehende Wissen zu diesem Thema, Wissenslücken, die Verwendung von Terminologie, Prioritäten für zukünftige Forschung und Implikationen für die Praxis zu entwickeln. Der allgemeine Begriff kognitive Energie wurde gewählt, um die umfassendste Diskussion des Themas zu ermöglichen. Er geht auf denjenigen zurück, der die Auswirkungen der Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung beschrieb; er verwendete den Begriff psychische Energie für die Vorstellung, dass begrenzte mentale Ressourcen flexibel unter Wahrnehmungs- und geistigen Aktivitäten verteilt werden können. Der Workshop konzentrierte sich auf drei Hauptbereiche: (1) Theorien, Modelle, Konzepte, Definitionen und Rahmenbedingungen; (2) Methoden und Messungen; und (3) Wissensübersetzung. Wir definierten Anstrengung als die bewusste Zuteilung mentaler Ressourcen, um Hindernisse beim Erreichen von Zielen während der Durchführung einer Aufgabe zu überwinden, wobei die Höranstrengung spezifischer anwendbar ist, wenn Aufgaben das Zuhören betreffen. Wir passten Kahnemans bahnbrechendes (1973) Kapazitätsmodell der Aufmerksamkeit an das Zuhören an und schlugen einen heuristisch nützlichen Rahmen zum Verständnis anstrengenden Zuhörens (FUEL) vor. Unser FUEL integriert die bekannte Beziehung zwischen kognitiver Nachfrage und dem Angebot an kognitiver Kapazität, die die Grundlage kognitiver Theorien der Aufmerksamkeit bildet. Unser FUEL umfasst auch eine Motivationsdimension basierend auf komplementären Theorien der motivationalen Intensität, adaptiver Verstärkungssteuerung und optimaler Leistung, Müdigkeit und Freude. Mit einer dreidimensionalen Darstellung heben wir hervor, wie die Höranstrengung nicht nur von Hörschwierigkeiten und Aufgabenanforderungen abhängt, sondern auch von der Motivation des Zuhörers, in den herausfordernden Situationen des Alltags mentale Anstrengung aufzubringen.
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M. Kathleen Pichora‐Fuller
University of Toronto
Sophia E. Kramer
Amsterdam University Medical Centers
Mark A. Eckert
Columbia University Irving Medical Center
Ear and Hearing
University of Toronto
Vanderbilt University
Indiana University Bloomington
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Pichora‐Fuller et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69d847b0f4e559c61eae344d — DOI: https://doi.org/10.1097/aud.0000000000000312
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