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Nur wenige Studien haben die Assoziation zwischen der Exposition gegenüber feinen Partikeln (PM2.5) während der Schwangerschaft und der frühen Kindheit sowie pädiatrischen rheumatischen Erkrankungen (PRDs) untersucht. Ziel dieser Studie war es, die Assoziation von PM2.5 mit PRDs zu untersuchen und sensible Expositionsfenster zu erforschen. Daher haben wir eine kohortenbasierte Fall-Kontroll-Studie in Taiwan durchgeführt, um die Assoziation zwischen wöchentlicher Exposition gegenüber PM2.5 und PRDs zu untersuchen. Unsere Geburtskohorte umfasste Säuglinge, die zwischen 2004 und 2014 geboren wurden (n = 1.991.592), die von der Empfängnis bis Ende 2015 verfolgt wurden. Es gab 2363 Fälle von neu auftretenden PRDs bei Kindern, und 23.630 Kinder dienten als Kontrollen unter Verwendung von Dichtematching (1:10) basierend auf Geburtsdatum, Geschlecht und Gestationswoche. Wir verwendeten ein lineares gemischtes Effektmodell (LME), um die aerosoloptische Tiefe (AOD), meteorologische Variablen und Landnutzungsdaten zu integrieren, um die täglichen PM2.5-Konzentrationen vorherzusagen. Wir führten auch eine bedingte logistische Regression mit verteilten Verzögerungen und nichtlinearen Modellen (DLNMs) durch, um die Auswirkungen des wöchentlichen Durchschnitts von PM2.5 auf PRDs sowie die Dosis-Wirkungs-Beziehungen zu bewerten. In DLNMs wurde die Exposition gegenüber PM2.5 während der Schwangerschaft (11–40 Wochen) oder in der frühen Kindheit (1–14 Wochen nach der Geburt) mit neu auftretenden PRDs in Verbindung gebracht, wobei potenzielle Störfaktoren sowie Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid berücksichtigt wurden. In der Dosis-Wirkungs-Assoziation waren die Odds Ratios für PRDs bei PM2.5-Expositionen zwischen 26 und 54 μg/m3 signifikant erhöht. Darüber hinaus erhöhte sich das Risiko für PRDs dramatisch bei einer Exposition gegenüber PM2.5 über 81 μg/m3. Zusammenfassend bietet unsere Studie neue Daten, die darauf hindeuten, dass die Exposition gegenüber PM2.5 von 11–40 Gestationswochen bis 1–14 Wochen nach der Geburt das Risiko für PRDs auf nichtlineare Weise erhöhen kann.
Wang et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.