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Ziel: Kriminalpolitikwissenschaftler und Praktiker argumentieren seit Jahren, dass Polizeibehörden durch die Bekämpfung sozialer und physischer Unordnung in Stadtteilen schwere Kriminalität verhindern können, doch Bewertungen der Wirksamkeit von Strategien zur Bekämpfung von Unordnung zeigen widersprüchliche Ergebnisse. Dieser Artikel berichtet über die Ergebnisse der ersten systematischen Übersicht und Metaanalyse der Auswirkungen der Bekämpfung von Unordnung auf die Kriminalität. Methoden: Es wurden die Richtlinien und Konventionen der Campbell Collaboration befolgt, und metaanalytische Techniken wurden verwendet, um die Auswirkungen der Bekämpfung von Unordnung auf die Kriminalität zu bewerten und den Einfluss moderierender Variablen zu untersuchen. Ergebnisse: Wir identifizierten 30 randomisierte experimentelle und quasi-experimentelle Tests zur Bekämpfung von Unordnung. Unsere Metaanalyse legt nahe, dass Strategien zur Bekämpfung von Unordnung mit einer insgesamt statistisch signifikanten, moderaten Reduktion der Kriminalität assoziiert sind. Die stärksten Programmeffekte wurden durch Gemeinschafts- und Problem-Lösungs-Interventionen erzielt, die darauf abzielen, soziale und physische Unordnungszustände an bestimmten Orten zu verändern. Im Gegensatz dazu erzeugen aggressive Strategien zur Aufrechterhaltung der Ordnung, die auf individueller Unordnung abzielen, keine signifikanten Kriminalitätsreduktionen. Fazit: Die Arten von Strategien, die von Polizeibehörden zur Bekämpfung von Unordnung verwendet werden, scheinen eine Rolle zu spielen, und dies hat wichtige Implikationen für die Beziehungen zwischen Polizei und Gemeinde, Gerechtigkeit und Kriminalitätsprävention. Weitere Forschung ist erforderlich, um die entscheidenden programmatischen Elemente zu verstehen, die die Fähigkeit dieser Strategien zur Verhinderung von Kriminalität maximieren.
Braga et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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