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Zahlreiche Studien haben ein verringertes Leistungsverhalten in Situationen gezeigt, die mehrere Aufgaben oder Handlungen erfordern, relativ zu angemessenen Kontrollbedingungen. Da Menschen oft an solchen Multitasking-Aktivitäten beteiligt sind, ist es wichtig zu verstehen, wie Multitasking die Leistung beeinflusst. In diesem Artikel argumentieren wir, dass die Forschung zu Dual-Task-Interferenz und sequenziellem Task-Switching weitgehend separat mit unterschiedlichen experimentellen Paradigmen und Methoden vorangeschritten ist. In unserem Artikel zielen wir darauf ab, dieses komplexe Forschungsfeld in Bezug auf drei komplementäre Forschungsansätze zum menschlichen Multitasking zu organisieren. Eine Perspektive bezieht sich auf strukturelle Erklärungen in Bezug auf kognitive Engpässe (d.h. kritische Verarbeitungsstufen). Eine zweite Perspektive bezieht sich auf kognitive Flexibilität in Bezug auf die zugrunde liegenden kognitiven Kontrollprozesse. Eine dritte Perspektive betont die kognitive Plastizität in Bezug auf den Einfluss von Übung auf die Fähigkeiten des menschlichen Multitaskings. Mit unserem Übersichtsartikel wollten wir den Wert einer integrativen Position hervorheben, die über die isolierte Betrachtung einer einzigen theoretischen Forschungs-perspektive hinausgeht und den Fokus von einzelnen experimentellen Paradigmen (Dual-Task und Task-Switching) erweitert, um stattdessen eine Sichtweise zu bevorzugen, die die grundlegende Ähnlichkeit der zugrunde liegenden kognitiven Mechanismen über Multitasking-Paradigmen hinweg betont. (PsycINFO-Datenbankeintrag
Koch et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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