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Zusammenfassung: Propensity-Score-Matching (PSM) ist eine beliebte Methode in der klinischen Forschung, um eine ausgewogene Verteilung der Kovariaten zwischen behandelten und unbehandelten Gruppen zu schaffen. Die Balancediagnostik wird jedoch in der Literatur oft nicht angemessen durchgeführt und berichtet, sodass die Validität der Ergebnisse aus der PSM-Analyse nicht gewährleistet ist. Der Sonderartikel zielt darauf ab, die Methoden zur Bewertung der Balance von Kovariaten nach PSM darzustellen. Der standardisierte Mittelwertunterschied (SMD) ist die am häufigsten verwendete Statistik, um die Balance der Kovariatenverteilung zwischen Behandlungsgruppen zu überprüfen. Da der SMD unabhängig von der Maßeinheit ist, ermöglicht er den Vergleich zwischen Variablen mit unterschiedlichen Maßeinheiten. Der SMD kann mit einem Diagramm berichtet werden. Die Varianz ist das zweite zentrale Moment und sollte ebenfalls in der gematchten Stichprobe verglichen werden. Schließlich sollte eine korrekte Spezifikation des Propensity-Score-Modells (z.B. Linearität und Additivität) neu bewertet werden, wenn es Hinweise auf ein Ungleichgewicht zwischen behandelten und unbehandelten Gruppen gibt. R-Code für die Implementierung der Balancediagnostik wird bereitgestellt und erklärt.
Zhang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.