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Multiresistente (MDR) Enterokokken sind wichtige nosokomiale Erreger und eine wachsende klinische Herausforderung. Diese Organismen haben Resistenzen gegen nahezu alle derzeit in der klinischen Praxis verwendeten Antimikrobiika entwickelt, indem sie eine Vielzahl genetischer Strategien nutzen. Aufgrund dieser Fähigkeit, Antibiotikaresistenzbestimmungsfaktoren zu rekrutieren, zeigen MDR-Enterokokken ein breites Repertoire an Antibiotikaresistenzmechanismen, einschließlich der Modifikation von Wirkstoffzielen, Inaktivierung therapeutischer Mittel, Überexpression von Effluxpumpen und einer ausgeklügelten Anpassungsreaktion der Zellhülle, die das Überleben im menschlichen Wirt und in der nosokomialen Umgebung fördert. MDR-Enterokokken sind gut angepasst, um im gastrointestinalen Trakt zu überleben und können unter Antibiotikadruck zur dominanten Flora werden, wodurch schwerkranke und immunsupprimierte Patienten einem höheren Risiko für invasive Infektionen ausgesetzt sind. Ein gründliches Verständnis der Mechanismen, die der Antibiotikaresistenz bei Enterokokken zugrunde liegen, ist der erste Schritt zur Entwicklung von Strategien zur Kontrolle der Ausbreitung dieser Organismen und zur potenziellen Etablierung neuartiger therapeutischer Ansätze.
Miller et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.