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Das Verständnis der Gedanken anderer ist eine der großen Herausforderungen, vor denen die Menschen stehen. Entsprechend hat viel Arbeit im Bereich der kognitiven Neurowissenschaft die Gehirnsysteme untersucht, die aktiv sind, wenn Wahrnehmende Informationen über die inneren Zustände sozialer Zielpersonen teilen und Schlussfolgerungen ziehen. Diese Studien verwenden jedoch typischerweise divergente und stark vereinfachte Stimuli und Methoden, was zu weitgehend nicht überlappenden Ergebnissen und künstlich eingeengten Theorien über die Prozesse geführt hat, die mit den Fähigkeiten der Wahrnehmenden zur Verständigung der Zielpersonen verbunden sind. Hier schlagen wir vor, dass diese Schwierigkeiten aus zwei Hauptquellen stammen können: dem Mangel an sinnvollen Verhaltensdaten über die neuronalen Grundlagen der Genauigkeit der Wahrnehmenden beim Schlussfolgern von Zielzuständen und qualitativen Unterschieden zwischen den in der funktionellen Bildgebung verwendeten sozialen Stimuli und den sozialen Informationen, mit denen die Wahrnehmenden in der realen Welt konfrontiert sind. Wir plädieren für mehr Fokus auf Studien zur naturalistischen sozialen Kognition, die diese Einschränkungen überwinden und aktuelle Ansätze ergänzen könnten, und diskutieren Arbeiten in unserem Labor, die die Machbarkeit und Nützlichkeit eines solchen Fokus demonstriert haben. Schließlich erörtern wir die Relevanz der naturalistischen sozialen Kognition für die Diagnose und Behandlung von Autismus-Spektrum-Störungen. Insgesamt wird der Einsatz naturalistischer Paradigmen in der funktionellen Bildgebung entscheidend sein, um zu modellieren, wie das Gehirn tatsächlich andere Gedanken versteht.
Zaki et al. (Mon,) haben diese Frage studiert.
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