Eine Reihe von Isoselenocyanaten, SeCNR, die eine Vielzahl organischer Reste hinsichtlich sterischer Behinderung und elektronischer Effekte abdecken, wurde durch Reaktionen entsprechender Isocyanide mit elementarem Selen synthetisiert. Die Reste reichen von tertiärem Butyl (tBu), Phenyl (Ph), 2,4,6-Trimethylphenyl (Mesityl), 2,6-Diisopropylphenyl (i-Prop2Ph), 2,6-di(2,4,6-Trimethylphenyl)phenyl (ArMes2), 2,6-di(2,6-Diisopropylphenyl)phenyl (ArDipp2), 2,6-di(2,4,6-Triisopropylphenyl)phenyl (ArTripp2) und 4-Fluorphenyl (PhF) bis zu 2,6-di3,5-di(trifluormethyl)phenyl-4-Fluorphenyl (p-FArDarF2). Sie wurden als kristalline Feststoffe oder viskose Öle in mittleren bis guten Ausbeuten erhalten, was diesen synthetischen Ansatz als generell geeignet empfiehlt. Die Produkte wurden mittels Röntgenbeugung und spektroskopischen Methoden, einschließlich 77Se NMR-Spektroskopie, untersucht. Der Einfluss der organischen Substituenten auf die 77Se NMR-Chemische Verschiebungen der Isoselenocyanate stimmt gut mit DFT-modellierten Werten überein. Experimentelle 77Se–13C-Kopplungen von 280 Hz konnten für Se13CNArDipp2 abgeleitet werden, das aus einer Probe von 13CNArDipp2 (isotopische Anreicherung: 99%) hergestellt wurde. Eine kleine Menge eines Selenharnstoff-ähnlichen Produkts, (i-Prop)2NC(Se)NHp-FArDarF2, wurde aus einer Reaktionsmischung von CNp-FArDarF2 mit Selen und Diisopropylamin als unterstützender Base isoliert, was auf einen Einfluss der verwendeten unterstützenden Base auf den Reaktionsverlauf hinweist.
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Vânia Denise Schwade
Universidade Federal de Santa Maria
Michael L. Neville
University of California, San Diego
Guilhem Claude
Humboldt-Universität zu Berlin
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Schwade et al. (Do.) haben diese Fragestellung untersucht.
synapsesocial.com/papers/69d893406c1944d70ce04496 — DOI: https://doi.org/10.17169/refubium-51684
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