Ziel: Es wurde festgestellt, dass Östrogen den cochleären Blutfluss und die auditorische Funktion beeinflusst, aber epidemiologische Studien zu Menopause und Hören sind inkonsistent. Diese Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen Menopause, deren Beginnsalter, reproduktiver Lebensspanne und Hormonersatztherapie (HRT) mit Hörverlust bei erwachsenen Frauen in den USA. Methoden: Die Studienkohorte umfasst 1778 erwachsene Frauen (40-69 Jahre) aus der National Health and Nutrition Examination Survey 2011 bis 2012 und 2015 bis 2016, die vollständige Daten zur Audiometrie und reproduktiven Gesundheit hatten. Hörverlust wurde basierend auf dem Sprachfrequenz-Puretont-Mittelwert (0,5, 1, 2 und 4 kHz) im besser hörenden Ohr definiert. Der Menopausenstatus wurde selbstberichtigt. Es wurden multivariable Regressionsanalysen durchgeführt, um die Zusammenhänge von Menopause, Alter bei Beginn, reproduktiver Lebensspanne und HRT mit Hörverlust zu untersuchen. Ergebnisse: Nach Anpassung an Alter, Demografie, medizinische Komorbiditäten und Lärmbelastung zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen binärem postmenopausalem Status und Hörverlust (β: 0,92 dB, 95 % CI: −1,02 bis 2,86). Bei zusätzlicher Berücksichtigung des Menopausenbeginns und der reproduktiven Lebensspanne fanden wir, dass ein später Beginn der Menopause (vs. früher Beginn) signifikant mit besserem Hören verbunden war (β: −4,60 dB, 95 % CI: −8,42 bis −0,79) und eine längere reproduktive Lebensspanne signifikant mit besserem Hören assoziiert war (β: −0,16 dB pro Jahr, 95 % CI: −0,32 bis −0,002). Beim Vergleich der Quartile der reproduktiven Lebensspanne war das vierte Quartil signifikant mit besserem Hören im Vergleich zum ersten Quartil assoziiert (β: −4,86 dB, 95 % CI: −8,28 bis −1,44). Bei postmenopausalen Frauen bestand kein signifikanter Zusammenhang zwischen Hörverlust und HRT (β: 0,45 dB, 95 % CI: −1,69 bis 2,58). Schlussfolgerung: Während der Menopausenstatus nicht signifikant mit Hörverlust assoziiert war, waren ein späterer Beginn der Menopause und eine längere reproduktive Lebensspanne mit besserem Hören verbunden. Zukünftige Studien sollten die klinische Bedeutung der Zusammenhänge zwischen Hören und reproduktiver Gesundheit sowie mögliche kausale Beziehungen bewerten. Evidenzgrad: 2b
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Jonathan Z. Hsu
Kaiqi Gu
Breana Nguyen
Annals of Otology Rhinology & Laryngology
University of Southern California
Georgia Institute of Technology
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Hsu et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
synapsesocial.com/papers/69d893406c1944d70ce04534 — DOI: https://doi.org/10.1177/00034894261435259
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