Ziel: Zu testen, ob Auswahlverzerrung die berichtete Effektschätzung für Abirateron plus Prednison im Vergleich zu Prednison plus Placebo (RD 0.06. 95%CI: 0.00 bis 0.11) hinsichtlich der Erhöhung kardiovaskulärer Ereignisse bei chemotherapie-naiven Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischen metastasierten kastrationsresistenten Prostatakrebs beeinflusst hat. Methode: Trial-adjustierter, simulierter Vergleichsversuch (SCT) basierter I2-Test für einzelne randomisierte kontrollierte Studien. Ergebnis: Der geschätzte Auswahlverzerrungsgrad (B%) von 30% deutet darauf hin, dass 21-30% (66 – 94 von 313) der Gesamttestpersonen nicht randomisiert einer Behandlungsgruppe zugewiesen wurden. Dieser Grad scheint nicht hoch genug zu sein, um die berichtete Effektschätzung beeinflusst zu haben. Schlussfolgerung: Die von der getesteten Studie berichtete Effektschätzung deutet auf eine grenzsignifikant höhere Rate kardiovaskulärer Ereignisse in der Abirateron plus Prednison Interventionsgruppe im Vergleich zur Behandlung mit Prednison plus Placebo hin. Der durch den trial-adjustierten, simulierten Vergleichsversuch (SCT) basierte I2-Test für einzelne RCTs geschätzte Auswahlverzerrungsgrad, B% = 30%, scheint nicht hoch genug zu sein, um die berichtete Schätzung beeinflusst zu haben.
Steffen Mickenautsch (2026) untersuchte diese Frage.
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