Diese Forschung untersucht, wie Chatbots die Entwicklung der englischen Pragmatik bei Festlandchinesischen Studierenden und mehrsprachigen malaysischen Studierenden unterstützen. Die Studie verwendet Vygotskys soziokulturellen Rahmen, um Chatbots als kulturell vermittelte Werkzeuge anstatt als neutrale Werkzeuge zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die pragmatische Kompetenz bei den Teilnehmenden, die lernten, Anfragen zu stellen, abzulehnen und sich zu entschuldigen, signifikant verbessert wurde. Die malaysischen Studierenden zeigten ein besseres Verständnis für den angemessenen Kontext, was zu einer besseren Leistung in pragmatischen Aspekten im Vergleich zu ihren einsprachigen chinesischen Kollegen führte. Die malaysischen Teilnehmenden wiesen ein höheres metapragmatisches Bewusstsein, eine schnellere Annahme von Rückmeldungen der Lehrenden und eine bessere Erkennung von soziokulturellen Hinweisen gemäß den qualitativen Ergebnissen auf. Die chinesischen Teilnehmenden hatten während der Studie Schwierigkeiten, implizite soziopragmatische Normen zu verstehen. Die Studierenden berichteten in ihren reflexiven Aussagen über zwei Hauptprobleme mit dem Chatbot-System: (1) das System erzeugte Antworten, die nicht den lokalen Kommunikationsstandards entsprachen, und (2) der Ton wechselte abrupt, was dazu führte, dass die Studierenden das Vertrauen in die pragmatischen Ratschläge des Chatbots verloren. Die Forschungsergebnisse belegen, dass standardisierte Chatbot-Systeme Einschränkungen haben, die Entwickler dazu zwingen, kulturelle Sensibilitätsmerkmale in KI-basierten Lernplattformen zu integrieren. Die Forschung trägt zu bestehenden Diskussionen über digitale Lernressourcen bei und plädiert für Bildungsmodelle, die sich auf kulturelles Bewusstsein und fairen Zugang für alle Studierenden konzentrieren. Die Forschung legt nahe, dass chatbotsgestützte Instruktion ihren Ansatz auf lokalen Kommunikationspraktiken basieren muss, um effektive Unterstützung für pragmatische Sprachbeherrschung bei unterschiedlichen Studierendengruppen zu bieten.
Hu et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.
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