Zusammenfassung Einführung: Berufliche Verbrennungen sind oft komplexer in der Behandlung und Genesung als arbeitsunabhängige Verletzungen, möglicherweise aufgrund der Verletzungsmechanismen und Schwere der Exposition. Diese Studie untersucht den Einfluss der Beschäftigung und arbeitsbedingter Verbrennungen auf die Genesungsergebnisse anhand von Daten eines nationalen Registers über einen Zeitraum von 10 Jahren. Methoden: Eine retrospektive Analyse wurde unter Verwendung des American Burn Association (ABA) Burn Care Quality Platform (BCQP) Registers (2013–2022) durchgeführt. Erfasste Daten umfassten Demografie, Verbrennungseigenschaften, Beruf, arbeitsbedingten Verletzungsstatus, Verlauf und Komplikationen. Die Analyse beinhaltete Chi-Quadrat-Tests, Kruskal-Wallis-Tests und generalisierte lineare Modelle (GLMs). Ergebnisse: Die Studie umfasste 74.522 Patienten aus 28 Berufskategorien, darunter 32.351 Arbeitslose. Das Durchschnittsalter der Kohorte betrug 20,5 ± 8,7 Jahre. Die meisten Patienten gaben an, weiß zu sein (57,8 %; n = 43.044), gefolgt von schwarz (19,0 %; n = 14.143), und 15,8 % (n = 11.759) gaben an, hispanisch oder lateinamerikanisch zu sein. Im Vergleich zu arbeitslosen Patienten hatten Büro- und Verwaltungskräfte eine um 29,2 % längere stationäre Aufenthaltsdauer (LOS; p = .04), gefolgt von Transportarbeitern mit einer um 13,2 % erhöhten LOS (p = .004). Beschäftigte im Gastronomiebereich und Feuerwehrleute hatten signifikant kürzere LOS mit Reduktionen von 42,0 % (p < .001) bzw. 41,3 % (p < .001). Transportberufe waren mit einem um 37,8 % höheren verbrannten gesamten Körperoberflächenanteil (TBSA) assoziiert (p < .001), während Gastronomie- und Feuerwehrberufe einen um 37,8 % (p = .047) bzw. 31,0 % (p < .001) geringeren TBSA aufwiesen. Schlussfolgerungen: Der Beruf spielt eine wichtige Rolle bei den Ergebnissen und Komplikationen der Verbrennungserholung. Diese Studie zeigt, dass Patienten, die in körperlich anspruchsvollen oder risikoreichen Berufen arbeiten, längere Krankenhausaufenthalte haben und größere Verletzungen erleiden. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Wahrscheinlichkeit der beruflichen Exposition und die körperlichen Anforderungen des Berufs die Schwere der Verletzung sowie den Genesungsverlauf beeinflussen können. Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse: Diese Studie kann zukünftige Forschung und klinische Entscheidungen unterstützen, indem sie die Entwicklung zielgerichteter Interventionen fördert, die auf den Beruf des Patienten und das damit verbundene Risikoprofil abgestimmt sind.
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Mahi Pachgade
Drexel University
Christopher Fedor
University of Pittsburgh Medical Center
Sarah M. Tepe
Mercy Medical Center
Journal of Burn Care & Research
Drexel University
University of Pittsburgh Medical Center
Mercy Medical Center
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Pachgade et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.
synapsesocial.com/papers/69d896166c1944d70ce075cc — DOI: https://doi.org/10.1093/jbcr/irag033.204
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