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Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der am häufigsten vorkommenden neurodevelopmentalen Störungen mit einer komplexen Symptomatik bei Kindern und leidet häufig unter Defiziten in exekutiven Funktionen und motorischen Fähigkeiten. Obwohl medikamentöse Behandlungen in der Regel eine positive Wirkung haben, können mögliche Nebenwirkungen einen Bedarf an adjunctiven Interventionen ergeben. Aktuelle Studien zeigen die positive Wirkung von körperlicher Bewegung auf die kognitive Funktion. Daher ist es das Ziel der aktuellen Studie, die Auswirkungen von körperlicher Bewegung bei Kindern mit ADHS eingehend zu untersuchen. Vorläufige Beweise zeigen, dass sowohl akute als auch chronische körperliche Bewegung vorteilhaft für die Symptome der ADHS, die exekutive Funktion und motorische Fähigkeiten sind. Die Vorteile der akuten Bewegung können sich im Laufe der Zeit allmählich ansammeln. Diese Vorteile spiegeln die positive Korrelation zwischen Kognition und körperlicher Aktivität wider, und diese Vorteile führen auch zu Veränderungen in exekutiven Funktionen nach langfristigem Training. Aerobic kann die Freisetzung von Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin, dem im Gehirn gebildeten neurotrophen Faktor (BDNF) und der Hirnblutfluss erhöhen. Perzeptive Motorik und Meditation können zu Neuroplastizität in Nervenzellen und synaptischen Verbindungen führen; ferner trägt die Stärkung der sensomotorischen Basis zur Verbesserung der Aufmerksamkeit bei. Ein Trainingsprogramm für Kinder mit ADHS umfasst moderates bis intensives Intervalltraining und kognitive Aufgaben, die geeignet sind. Der vorläufige Stand der Beweise unterstützt körperliche Bewegung als adjunctive Behandlung für ADHS zu diesem Zeitpunkt.
Chan et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.