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Seit den späten 1990er Jahren werden die Beiträge der Natur zu den Menschen (NCPs; d.h. Ökosystemdienstleistungen) als vermeintlicher Hebel zur Förderung des Naturschutzes genutzt. NCPs wurden größtenteils auf der Landschaftsebene definiert und kartiert, unter Verwendung von Landnutzungs- und Deckungsklassifikationen. Versuche zur NCP-Kartierung, die direkt auf einzelnen Arten basieren, sind jedoch nach wie vor ungewöhnlich. Angesichts der Tatsache, dass Arten Ökosysteme prägen und letztendlich NCPs liefern, sollte die Kartierung von NCPs basierend auf Verbreitungsdaten von Arten hochgradig bedeutungsvolle Ergebnisse liefern. Dies erfordert zunächst die Erstellung eines Zensus der Arten-NCP-Beziehungen. Datensätze, die diese Beziehungen über mehrere Arten und NCPs quantifizieren, sind jedoch selten. Hier füllen wir diese Lücke, indem wir Literatur und Expertenwissen zusammenstellen, um die Beziehungen von 1816 Gefäßpflanzen- und 250 Wirbeltierarten zu 17 NCPs in den Schweizer Alpen festzustellen. Wir illustrieren die 31.098 identifizierten Arten-NCP-Beziehungen für die beiden Linien und diskutieren, warum eine solche Tabelle ein entscheidender erster Schritt ist, um räumliche Vorhersagen von NCPs direkt aus Artendaten zu erstellen, z.B. um letztlich die räumliche Naturschutzplanung zu ergänzen.
Rey et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.
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