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Die letzten 1,2 Millionen Jahre haben grundlegende Veränderungen im globalen Klima erlebt, einschließlich einer erheblichen Intensivierung der globalen Vergletschungen und einem Übergang von Schräglage- zu Exzentrizitäts-gesteuerten glazialen-interglazialen Zyklen. Der Einfluss dieser Veränderungen auf die vorherrschende Windrichtung und die Wege des mineralischen Staubtransports bleibt jedoch rätselhaft. Hier nutzen wir die Anisotropie der magnetischen Suszeptibilität (AMS) des tadschikischen Lösses aus den letzten 1,2 Ma, um frühere Windregime im afghanisch-tadschikischen Becken im Süden Zentralasiens zu bestimmen. Dieses Gebiet liegt an der Schnittstelle des sibirischen Hochdrucksystems, der mittleren Breitenwestwinde und des indischen Sommermonsuns und ist eine der größten Staubemissionsregionen weltweit. AMS misst die magnetische Struktur des Lösses, die eine Funktion der richtungsabhängigen Transportwinde von Staub und nachlagernden Prozessen ist. Hier wenden wir die Technik auf drei verschiedene Löss-Paläoboden-Schnitte auf dem Khovaling-Löss-Plateau in Tadschikistan an. Neben der Eingrenzung nachgelagerter Umformungen zeigen wir durch den Vergleich mit modernen modellierten und beobachteten Windregimen, dass AMS tatsächlich die Richtungen der staubtransportierenden Winde widerspiegelt, die zwar teilweise durch mesoskaliertem und lokalem Relief beeinflusst werden, letztendlich jedoch durch regionale Windsysteme getrieben sind. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Richtungen dieser staubtransportierenden Winde in den letzten 1,2 Millionen Jahren stabil geblieben sind. Diese bemerkenswerte Resilienz des staubtransportierenden Windregimes deutet auf eine Stabilität des breiteren synoptischen Windfeldes hin, trotz erheblicher globaler Klimatransitionen und regionaler orogener Hebung.
Schneider et al. (Mi,) untersuchten diese Fragestellung.