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Das Ziel ist es, die klinischen und sozialen Ergebnisse bei Erwachsenen hervorzuheben, die in ihrer Kindheit/Jugend an Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) litten. Die Datenbanken PubMed, PsycINFO und Scopus wurden nach prospektiven Studien durchsucht, die in den letzten 5 Jahren veröffentlicht wurden und Patienten mit ADHS in der Kindheit/Jugend bis ins Erwachsenenalter nachverfolgten. Wir schlossen auch Studien ein, die vor 2015 veröffentlicht wurden und in anderen Übersichten mit ähnlichen Ergebnissen berichtet wurden. Es wurden eintausendfünfhundertfünfundachtzig Studien identifiziert, aber nur 39 wurden für die qualitative Analyse und 27 für die quantitative Analyse einbezogen. Insgesamt fanden wir heraus, dass ADHS bis ins Erwachsenenalter mit einer durchschnittlichen Rate von 43% bestehen blieb und hauptsächlich mit Substanz-/Alkoholkonsumstörungen und antisozialem Verhalten sowie seltener mit Angst- und depressiven Störungen assoziiert war. Die Prävalenz von anhaltender ADHS im Erwachsenenalter, die von Studien veröffentlicht nach 2011 berichtet wurde (55%), war höher als die von Studien, die zuvor von 1985 bis 2011 veröffentlicht wurden (34%), was auf einen größeren Fokus auf ADHS in den letzten Jahren hindeutet. Unsere Ergebnisse heben hervor, dass ADHS nicht nur als neurodevelopmentale Störung betrachtet werden kann, sondern auch als anhaltende und komplexe Erkrankung mit nachteiligen Folgen für die Lebensqualität im Erwachsenenalter.
Lorenzo et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.