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Seit der syrischen Krise und dem sogenannten "Arabischen Frühling" sind neue Diskurse entstanden, die die diskursiven Debatten zur Wasserverwaltung rund um Wasserknappheit und Hydropolitik anstoßen. Im Libanon und in Jordanien – wo die meisten Wasserressourcen grenzüberschreitend sind und die meisten syrischen Flüchtlinge Zuflucht gesucht haben – entstehen neue Diskurse über den Klimawandel und insbesondere über syrische Flüchtlinge als Faktoren, die die Wasserknappheit verschärfen, und beeinflussen die Debatten zur Wasserverwaltung. Ziel dieses Papiers ist es, eine vergleichende Diskursanalyse über Narrative von Wasserkrisen und Flüchtlingen im Libanon und in Jordanien anzustellen. Diese Studie ist neuartig aufgrund des Fokus auf den neuen Diskurs der Flüchtlinge im Hinblick auf die Debatten zur Wasserverwaltung in beiden Ländern. Dieses Papier stellt fest, dass in beiden Ländern die neuen Diskurse der Flüchtlinge die vorherigen und bestehenden Diskurse über Wasserkrisen und -knappheit nicht ersetzen, sondern darauf aufbauen und sie verstärken. Dieses Papier stellt fest, dass der Einfluss, den diese Diskurse auf die Debatten zur Verwaltung hatten, darin besteht, dass im Libanon die mobilisierten Ressourcen auf humanitäre Interventionen fokussiert waren, während sich Jordanien auf Entwicklungsprojekte konzentrierte, um die Resilienz seiner Wasserinfrastruktur und seines gesamten Wassermanagementsystems zu stärken.
Hussein et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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