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Die Darmbakterie Akkermansia muciniphila wird zunehmend für ihr therapeutisches Potenzial bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen, einschließlich Fettleibigkeit, Diabetes und metabolisch bedingter Fettlebererkrankung (MAFLD), anerkannt. Das zugrunde liegende Mechanismus ihrer bekannten metabolischen Wirkungen benötigt jedoch weitere Evaluation. Die vorliegende Studie untersuchte die therapeutische Wirkung und den Mechanismus von A. muciniphila bei der Intervention in MAFLD mithilfe eines Modells von adipösen Mäusen, das durch eine fettreiche und cholesterinreiche (HFC) Diät induziert wurde. Mäuse, die mit A. muciniphila behandelt wurden, konnten MAFLD in der Leber effizient umkehren, wie z.B. hepatische Steatose, Entzündung und Leberverletzung. Diese therapeutischen Effekte hielten nach einem langfristigen Absetzen des Medikaments an und waren bei mit Antibiotika behandelten adipösen Mäusen leicht abgeschwächt. Die Behandlung mit A. muciniphila erhöhte effizient die mitochondriale Oxidation und den Gallensäuremetabolismus in der Darm-Leber-Achse, verbesserte oxidativen Stress induzierte Zellapoptose im Darm und führte zur Umgestaltung der Zusammensetzung der Darmmikrobiota. Diese metabolischen Verbesserungen traten mit erhöhten L-Aspartatspiegeln in der Leber auf, die aus dem Darm transportiert wurden. Die Verabreichung von L-Aspartat in vitro oder in Mäusen zeigte die gleichen oben genannten vorteilhaften metabolischen Effekte und verbesserte effizient MAFLD. Zusammen deuten diese Daten darauf hin, dass die Anti-MAFLD-Aktivität von A. muciniphila mit der Lipidoxidation korreliert und die Darm-Leber-Interaktionen durch Regulierung des Metabolismus von L-Aspartat verbessert. A. muciniphila könnte ein potenzielles Mittel für klinische Interventionen bei MAFLD sein.
Rao et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.