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Nanotechnologie bietet mehrere attraktive Gestaltungseigenschaften, die ihre Erkundung für die Krebsdiagnose und -behandlung angeregt haben. Nanoskalige Medikamente haben eine hohe Ladefähigkeit, die Fähigkeit, die Wirkstoffe vor dem Abbau zu schützen, eine große Oberfläche, auf der Ziel-Liganden konjugiert werden können, und eine kontrollierte oder nachhaltige Freisetzung. Nanoskalige Medikamente dringen auch bevorzugt in Tumorgewebe durch durchlässige Tumorgefäße ein und werden dann im Tumorbett aufgrund der verminderten lymphatischen Drainage zurückgehalten. Dieser Prozess wird als Effekt der erhöhten Permeabilität und Retention (EPR-Effekt) bezeichnet. Allerdings, während der EPR-Effekt weithin als Verbesserung der Lieferung von Nanodrugs zu Tumoren anerkannt wird, bietet er in der Tat weniger als eine 2-fache Erhöhung der Nanodrug-Lieferung im Vergleich zu kritischen normalen Organen, was zu Wirkstoffkonzentrationen führt, die für die Heilung der meisten Krebserkrankungen nicht ausreichen. In diesem Überblick geben wir zunächst einen Überblick über die verschiedenen Barrieren für die Lieferung von nanoskaligen Medikamenten mit einem Schwerpunkt auf dem Widerstand der Kapillarwand, dem Haupthindernis für die Medikamentenlieferung. Danach diskutieren wir aktuelle regulatorische Fragen, mit denen sich die Nanomedizin konfrontiert sieht. Schließlich erörtern wir, wie die Lieferung von nanoskaligen Medikamenten an Tumoren durch den Aufbau auf dem EPR-Effekt effektiver gestaltet werden kann.
Nakamura et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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