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Biologische Kontrolle wird als vielversprechende Alternative zu Pestiziden und Pflanzenschutzmaßnahmen zur Bekämpfung von Pflanzenerkrankungen angesehen, jedoch ist ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen ihren natürlichen und gesellschaftlichen Funktionen notwendig, um ihre Akzeptanz zu fördern. Die Einführung biologischer Kontrollexperten (BCAs) verändert die Interaktion zwischen Pflanzen, Krankheitserregern und Umgebungen, was zu biologischen und physischen Kaskaden führt, die die Fitness der Krankheitserreger, die Gesundheit der Pflanzen und die ökologische Funktion beeinflussen. Diese Wechselbeziehungen erzeugen ein Landschaftsbild von Abwägungen zwischen den natürlichen und sozialen Funktionen biologischer Kontrolle, und eine umfassende Bewertung ihrer Vorteile und Kosten aus gesellschaftlicher und Landwirtschafter-Perspektive ist erforderlich, um die nachhaltige Entwicklung und Implementierung des Ansatzes zu gewährleisten. Folglich sollte ein Wandel der Krankheitsschutzphilosophie von einem einzelnen Konzept, das sich nur mit der Produktivität der Nutzpflanzen befasst, zu einem vielfältigen Konzept stattfinden, das die Produktivität der Nutzpflanzen, die ökologische Funktion, die gesellschaftliche Akzeptanz und die wirtschaftliche Zugänglichkeit umfasst. Um diese Ziele zu erreichen, sollten Versuche unternommen werden, "grüne" BCAs zu entwickeln, die dynamisch und synthetisch mit anderen Ansätzen zur Krankheitskontrolle in einem integrierten Krankheitsmanagementschema verwendet werden, und evolutionäre Biologen sollten eine zunehmend wichtige Rolle bei der Formulierung der Strategien spielen. Regierungen und die Öffentlichkeit sollten ebenfalls eine Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung biologischer Kontrollstrategien spielen, die positive externe Effekte unterstützen.
He et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.